Und ewig lockt die Eifelstadt – Mario Adorf und seine Lebensstationen in Mayen

MAYEN. -edb- 30 Drehorte hat Mario Adorf für seinen neuen Kinofilm schon bereist, am Sonntag war dann auch seine Heimatstadt Mayen Ort des Geschehens.

In alter Verbundenheit führte ihn sein Abstecher auch zu Gourmetkoch Christian Jurecz nach Mayen. „Hier hat er bis zum 75. regelmäßig seinen Geburtstag gefeiert. Das verbindet“, erzählt Jurecz.
Für das neue Filmprojekt, eine Biografie über Mario Adorf, suchte der Berliner Regisseur, Dominik Wessely, am vergangenen Wochenende kurzfristig mit seinem vierköpfigen Filmteam die wichtigsten Lebensstationen in Mayen auf.

Diese hat Adorf an den Originalplätzen kommentiert und einzelne Sequenzen abgedreht: darunter die Clemensschule, die in diesem Jahr ihr 111-jähriges Bestehen feiert, die Genovevaburg, wo Adorf – neben dem Bannenbunker – im 2. Weltkrieg als Kind mit seiner Mutter Schutz vor den Bomben gesucht hatte, und die neu gestalteten Nette-Terrassen, in deren unmittelbarer Nähe er gewohnt hatte. „Mayen ist ihm eine Herzensangelegenheit“, bestätigt auch Büroleiter Uwe Hoffmann, der allen Adorf-Fans ein Fünkchen Hoffnung auf ein Wiedersehen mit dem Weltstar macht: „Mario will versuchen, dieses Jahr die Burgfestspiele zu besuchen.“ Und vielleicht ist im nächsten Jahr nach der Berlinale auch noch ein Abstecher zum Mayener Kino möglich.

Foto: Seydel

By |2018-05-11T11:36:47+00:0011, 05, 2018|